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1. Dresdner Zukunftskonferenz der Kinder
10+

1. Dresdner Zukunftskonferenz der Kinder

„was wir (ver-)brauchen“
1. Dresdner Umwelt-Zukunftskonferenz der Kinder

… lautstark diskutieren, Utopien bauen und Vorschläge an die Wand werfen – die Zukunft zieht ein in die neuen Räume des tjg. theater junge generation im Kraftwerk Mitte. Für einen Tag im Januar 2017 gehört das Haus 120 SchülerInnen aus ganz Dresden, die zusammenkommen, um darüber zu verhandeln, welche Ressourcen sie für zukunftsweisend erachten, welche vielleicht umgenutzt oder sogar neu erfunden werden sollten. Was (ver-)brauchen wir heute und in Zukunft? Welche Fragen treiben Kinder und Jugendliche zu diesem Thema um?  Welche Ideen und Visionen entwickeln sie, auf die Erwachsene vielleicht gar nicht kommen? Und wie können sie ihren Perspektiven, Wünschen und Hoffnungen für ein gelungenes Morgen künstlerisch Ausdruck verleihen?

Im Rahmen einer partizipativen und interaktiven Konferenz soll diesen Fragen miteinander nachgegangen werden. Nicht in erwachsener Regie, sondern unter gegenseitiger Anleitung der Kinder und Jugendlichen wird das Theater zur Zukunftswerkstatt. Jede der fünf Schulklassen hat sich einen eigenen Themenschwerpunkt erarbeitet bzw. ist zu Experten für unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen geworden

  • Ministerium für verlorene Zeit: SchülerInnen aus achten Klassen des Gymnasiums Bürgerwiese haben ein Zeitspiel entwickelt, in dem der Nutzwert der Ressource Zeit erspielt, erforscht, errochen und bemessen wird.
  • Objekte zur Weltrettung: SchülerInnen aus fünften und sechsten Klassen der SRH Oberschule haben darüber nachgedacht, welche Probleme aufgrund von Ressourcenknappheit auf uns zukommen und wofür dringend eine rettende Idee gebraucht wird. Aus Schrott und Dingen, die heute als wertlos erscheinen, bauen sie Objekte für ein besseres Morgen.
  • Eine Stadt erskribbeln: Den Stadtraum als Ressource erforschen SchülerInnen der siebten Klasse der Freien Alternativschule. Wie wird der Raum in der Stadt bisher genutzt, welche Möglichkeiten, Visionen und kreativen Nutzungskonzepte bieten sich noch? Zeichnerisch werden kreative Ideen entworfen, Wolkenschlösser geplant und Freiräume skizziert.
  • Tortenstücke, Balkendiagramme, Eckpunkte: Mit der Methode der „Lebendigen Statistik“ haben sich SchülerInnen einer fünften Klasse des Marie Curie Gymnasiums (auch unbequeme)Fragen zu unserer Ressourcennutzung, zu unseren Prioritäten und der Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln gestellt, eigenen Standpunkten gesucht und Haltungen sichtbar gemacht.
  • Top Five Upcycling-Ideen: SchülerInnen der Laborschule haben sich durch zahlreiche Upcycling-Ideen getestet, um die interessantesten Möglichkeiten neuer Nutzungen für abgelegte Gegenstände vorzustellen. Zudem begleiten den Tag mit Moderation und unterschiedlichen Dokumentationsformaten.

Ihre jeweiligen Erfahrungen werden die SchülerInnen von 9.00-13.30 Uhr in Workshops weitergeben und erfahrbar machen. Ab 14 Uhr werden dann die Ereignisse des Tages noch einmal im Plenum zusammengefasst und besprochen.  Den Abschluss bildet eine Abstimmung über „Projektanträge für ein besseres Morgen“ in denen die teilnehmenden Schulklassen ganz konkrete Projektideen entwickelt haben, die sie gerne umsetzen wollen. Durch Unterstützung bei Planung und Umsetzung eines dieser Projekte sollen die Ideen und Visionen der Zukunftskonferenz auch über den Tag hinaus Wirkung entfalten.

 

Zusammen mit dem Kulturhauptstadtbüro der Landeshauptstadt Dresden hat das tjg. dieses Konzept einer partizipativen und interaktiven Zukunftskonferenz entwickelt.