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Leitbild

Das tjg. theater junge generation ist Dresdens Kinder- und Jugendtheater. Seit seiner Gründung im Jahr 1949 zeichnet es sich durch Expertentum, Vielfalt und Anspruch aus:

Expertentum

Das tjg. zeigt Inszenierungen für Kinder und Jugendliche von 2 bis 16 Jahren. Alle Produktionen sind genau abgestimmt auf die Bedürfnisse, das Wahrnehmungsvermögen und die Interessen der jeweiligen Kernzielgruppe. In jeder Altersklasse soll das Publikum gefordert, aber nicht überfordert werden. Um dies sicherzustellen, begleiten die Pädagoginnen der Theaterakademie jeden Inszenierungsprozess mit Probenbesuchen und Premierenklassen.

Vielfalt

Der Spielplan des tjg. bietet eine große Bandbreite von Ästhetiken und künstlerischen Handschriften. Die theatralen Formen reichen vom „klassischem“ Sprech- bis hin zum performativen Tanztheater. Stückentwicklungen stehen neben Aufführungen zeitgenössischer Dramatik und Adaptionen altbekannter Stoffe. Besondere ästhetische Möglichkeiten eröffnen sich durch die Sparte Puppentheater, die mit sieben festangestellten SpielerInnen eines der größten Puppentheaterensembles in Deutschland beschäftigt.

Anspruch

Die Inszenierungen des tjg. sollen ihrem Publikum Lust darauf machen, sich mit der Komplexität der Welt auseinanderzusetzen und es motivieren, diese nicht nur auszuhalten, sondern sie anzunehmen und mitzugestalten. Deshalb greift der Spielplan immer wieder wichtige gesellschaftliche Diskurse auf und befragt vorhandene Stoffe nach ihrer Relevanz für die Gegenwart. Für ausnahmslos alle Inszenierungen gilt zudem ein hoher künstlerischer Anspruch: Am tjg. arbeiten für alle Altersgruppen Profis, die das Theater für Kinder und Jugendliche als eine wertvolle und anderen Theatergenres gleichwertige Ausdrucksform betrachten.

Mit dem Theaterbau im Kraftwerk Mitte, den das tjg. in der Spielzeit 2016/2017 bezieht, sichert die Stadt Dresden die Zukunft ihres Kinder- und Jugendtheaters. Auch im neuen Haus sieht sich das tjg. in der Verpflichtung, sein Selbstverständnis als Institution der Kunst und der kulturellen Bildung, in der Kinder und Jugendliche der Kunstform Theater (erstmals) begegnen und durch Theater gebildet werden, weiterzuentwickeln:

Das tjg. versteht sich als Ort, an dem Kinder und Jugendliche wirklich gemeint sind, der ihnen besondere Erfahrungen ermöglicht, ihren Interessen und Bedürfnissen entgegenkommt und sie als Publikum ernst nimmt. Über das Zuschauen hinaus sollen am tjg. auch immer wieder Möglichkeiten für das Empowerment von Kindern und Jugendlichen geschaffen werden – als Diskutierende, Agierende, Gestaltende.

 

Das tjg. versteht sich als Familientheater und Mehrgenerationenhaus. Es will ein Ort sein, an dem Kinder und Erwachsene gemeinsam Kunst erleben und hochwertige Freizeitangebote wahrnehmen – vom Bastelangebot bis zum gemeinsamen Theaterbesuch in der Weihnachtszeit.

 

Das tjg. versteht sich als ein Zentrum kultureller Bildung und außerschulischer Lernort. Als solcher will es Ansprechpartner für ErzieherInnen, LehrerInnen und andere PädagogInnen sein – von der Bereitstellung theaterpädagogischer Materialien bis hin zum Weiterbildungsangebot. Eine zentrale Rolle kommt hierbei der Theaterakademie als Kompetenzzentrum und Forschungsstätte für kulturelle Bildung und Kulturvermittlung zu.

 

Das tjg. versteht sich als Institution der Stadt, in der Stadt und für die Stadt. Als wichtiger Akteur der Dresdner Kulturszene verbindet es zwei Bereiche, die für die Identität Dresdens besonders wichtig sind: Kunst und Bildung.

 

Das tjg. versteht sich als wichtiger Ort innerhalb der deutschen Theaterlandschaft, insbesondere in den Teilbereichen Kinder- und Jugendtheater und Puppentheater. Vom tjg. sollen weiterhin Impulse ausgehen und die lokale, nationale und internationale Vernetzung soll weiter ausgebaut werden.