Um Ihnen eine optimale Nutzererfahrung zu bieten, verwendet diese Website Cookies. Durch die Nutzung der theater junge generation Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Logo tjg

Materialien

35 Kilo Hoffnung

Download

Repertoirekarte
35 KILO HOFFNUNG - 22.11.2016.pdf

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Besuchszeit vorbei

Download

Repertoirekarte
GENERATOR - 22.11.2016.pdf

BOING!

Download

Repertoirekarte
BOING - 22.11.2016.pdf

Bye Bye Universe

Download

Repertoirekarte
GENERATOR - 22.11.2016.pdf

Cherryman jagt Mr. White

Download

Repertoirekarte
DEATH IS CERTAIN 22.11.2016.pdf

Death is certain

Download

Repertoirekarte
DEATH IS CERTAIN 22.11.2016.pdf

Der Junge mit dem Koffer

Vorwort

Liebe PädagogInnen, liebe Eltern,

zu den Begriffen, die wir in den letzten Jahren neu in unseren Sprachschatz aufgenommen haben, gehört eventuell auch die Abkürzung „UMF“, die für „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ steht. Einen solchen machte der britische Kindertheater-Dramatiker schon 2004 zum Protagonisten seines Stücks „Der Junge mit dem Koffer“, das nun aus gegebenem Anlass wieder häufig auf den Spielplänen deutscher Kinder- und Jugendtheater zu finden ist.

Die Geschichte des Jungen Naz, der allein seine Heimat verlassen und sich zu seinem Bruder im fernen London durchschlagen muss, könnte sich vor vielen Jahren abgespielt haben – oder gerade gestern. Regisseur Nis Søgaard trägt dieser Überzeitlichkeit Rechnung, indem er in seiner Inszenierung am tjg. Naz nicht durch einen einzigen Darsteller oder eine Puppe verkörpern lässt, sondern drei Erzähler einsetzt, die die Geschichte des Jungen in sich tragen. Durch chorisches Sprechen, Puppen- und Objekttheater beschwören sie die Erinnerung an eine abenteuerliche Reise hervor, auf der Naz Gefahren, Ausbeutung und Phasen der Stagnation erlebt. Aber ihm widerfahren auch Hilfsbereitschaft, Freundschaft und glückliche Wendungen, die ihn in der Hoffnung bestärken, seinen Eltern eines Tages eine Postkarte aus London schreiben zu können: „Hier bin ich. Ich habe es auf die andere Seite dieser Erde geschafft.“

Die musikalische Begleitung der Inszenierung übernimmt Ezekiel Nikiema, der zum Studium aus Burkina Faso nach Deutschland kam und nun als vielseitiger Instrumentalist unter anderem in der Dresdner Formation „Banda Internationale“ aktiv ist.

Einen anregenden Theaterbesuch wünschen

Kathi Loch (Dramaturgin) & Theresa Heinze (Theaterpädagogin)

 

Video

Regisseur Nis Søgaard im Gespräch
Der Junge mit dem Koffer theaterpädagogisches Begleitmaterial

Beobachtungsfragen

Nutzen Sie folgende Fragen als Anregung für die Nachbereitung de
  • Naz erzählt von seinen sieben „Reisen“. Was ist mit „Reise“ gemeint und wem begegnet er?
  • Von wie vielen Personen wird die Figur Naz gespielt? Woran erkennst Du, wer gerade Naz ist? Was erzählt Dir der Rollenwechsel? 
  • Worin verwandeln sich der Kleiderhaufen und die einzelnen Kleidungsstücke während der Inszenierung? Wofür stehen die Kleider? Wofür werden sie verwendet? An welche aktuellen Bilder hat Dich der Kleiderhaufen erinnert?
  • Welche Geschichten erzählt Naz während seiner Reise? Warum sind ihm die Geschichten so wichtig?
    Hast Du einen Koffer auf der Bühne gesehen?

Übung für Kleingruppen / Familien

Heimat-Rundgang

Nehmt Euch Zeit und geht in Ruhe durch Eure Wohnung. Sucht Euch jeweils fünf Gegenstände aus, die Ihr mit „Heimat“ verbindet und stellt sie Euch in einer gemeinsamen Runde am Tisch vor. 

Beschreibt, warum Ihr sie gewählt habt, in welchem Raum sich die Gegenstände befunden haben und warum sie euch mit eurer Heimat verbinden.

Weitere Fragen, die genutzt werden können:

  • Was ist für Dich Heimat?
  • Woraus besteht (Deine) Heimat?
  • Welchen Geruch verbindest Du mit (Deiner) Heimat? Warum?
  • Welche Farbe verbindest Du mit (Deiner) Heimat? Warum?
  • Was ist für Dich nicht Heimat?
  • Welchen Ort/Gegenstand/Menschen würdest Du mitnehmen, wenn Du Deine Heimat verlassen würdest?
  • Was würdest Du am meisten vermissen?

Übung für Großgruppen / Klassen

Heimat-Ausstellung

Art Nachbereitung des Theaterbesuchs
Dauer 45 Minuten
Anforderungen keine
Ziel Abstraktionen 

 

„Wie riecht Heimat?“
„Wie fühlt sich Heimat an?“
„Wie schmeckt Heimat?“
„Wie sieht Heimat aus?“

Alle SchülerInnen bringen unterschiedliche Objekte und Dinge mit, ausgewählt anhand der obengenannten Fragen. Der Begriff Heimat soll assoziativ und lustvoll mit allen Sinnen wahrgenommen werden.
Nachdem alle Objekte vorgestellt wurden, konzipieren die SchülerInnen gemeinsam eine Heimat-Ausstellung, beispielsweise im Klassenzimmer oder im Flur der Schule.

Laden Sie Parallelklassen dazu ein, die Heimatausstellung zu erkunden und mit den „Heimat-ExpertInnen“ ins Gespräch zu kommen. 
Nach welchen Kriterien wurde die Ausstellung konzipiert? Gibt es Gemeinsamkeiten und wie wurde mit Gegensätzen umgegangen? 

 

Geschichten erfinden

Art Nachbereitung
Dauer 30 Minuten
Anforderungen keine
Ziel gemeinsam Erzählen, Geschichten erfinden, Kreativität entwickeln 

 
Bilden Sie im Klassenverband Kleingruppen aus fünf bis sieben SchülerInnen. Lassen Sie jede Gruppe einen Satz aus der Stückvorlage „Der Junge mit dem Koffer“ nach Belieben auswählen. Die Aufgabe der Gruppe ist es, nun ausgehend von diesem Satz gemeinsam eine Geschichte zu erfinden.

Nachdem die SchülerInnen ihre Geschichte gefunden haben, soll in einem zweiten Schritt festgelegt werden, wer welchen Erzählanteil bekommt und wie sich der Erzähler visuell kenntlich machen kann. Beispielsweise wird in der Inszenierung „Der Junge mit dem Koffer“ ein Kleidungstück verwendet, um Naz kenntlich zu machen. Welche Hilfsmittel / Requisiten / Accessoires könnten genutzt und wie kann ein solches Hilfsmittel beim Erzählen unterschiedlich verwendet werden?

Ihr wählt ein Kleidungsstück aus, das Ihr untereinander weitergebt bzw. in das Ihr hineinschlüpft. Jeder, der das Kleidungstück in der Hand hält oder trägt, ist dran und erzählt einen Teil Eurer gemeinsamen Geschichte.
Wichtig ist, dass Ihr diese Geschichte gemeinsam erzählt und immer Bezug nehmt auf das, was bisher zusammengetragen wurde.

  •  „So saßen wir da und schauten auf das Meer.“
  • „Wann hast du das letzte Mal eine Postkarte nach Hause geschickt?“
  • „Jetzt bist du ein Reisender.“
  • „Es erinnert mich genau jetzt an eine Geschichte.“ 
  • „Du hast es auf die andere Seite der Erde geschafft.“

Links

Vertiefende Texte

Überblick zur Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchlingen auf der Homepage der Diakonie Deutschland: http://bit.ly/2jexcla

 

Bericht der Unicef zur Lage von geflüchteten Kindern weltweit (in englischer Sprache):
http://uni.cf/2fFwKvd

 

Download

Printversion
Koffer.pdf

Der kleine Angsthase

Download

Repertoirekarte
DER KLEINE ANGSTHASE - 22.11.2016.pdf

Der Mondmann

Download

Repertoirekarte
DER MONDMANN - 22.11.2016.pdf

Die rote Zora

Download

Repertoirekarte
DIE ROTE ZORA - 22.11.2016.pdf

Ein Märchen

Vorwort

Liebe PädagogInnen,

das Bilderbuch „Ein Märchen“ des französischen Illustrators und Autors Blexbolex ist eine Geschichte, in der alle Zutaten versammelt sind, die ein Märchen ausmachen: Figuren wie die Räuber, die Hexe, der Kobold und sogar ein Drache, Handlungselemente wie die Entführung, die Verwünschung, die Rettung und die Liebesgeschichte zwischen der Königin und dem geheimnisvollen Fremden. Es sind aber nicht nur die altbekannten Motive, die die Faszination von „Ein Märchen“ ausmachen: Der Geschichte liegt die Struktur des Kreisliedes zugrunde, sie ist gleichzeitig Erzählung und Erzählspiel.

Genau wie in der Buchvorlage geben auch in Nils Zapfes Inszenierung die SchauspielerInnen in jeder neuen Spielrunde Begriff um Begriff dazu – ähnlich dem beliebten „Ich packe meinen Koffer...“ –, und verändern damit die Handlung bzw. lösen immer neue, abenteuerliche Wendungen aus. „Ein Märchen“ bringt somit die Lust am Fantasieren und Fabulieren ganz unmittelbar mit auf die Bühne.

 

Kathi Loch (Dramaturgin)& Julia Kuzminska (Theaterpädagogin)

 

Video

Nils Zapfe im Gespräch
Märchen Begleitmaterial

Beobachtungsfragen

Nutzen Sie folgende Fragen als Anregung für die Nachbereitung

Zur Vorbereitung:

  • Welche Märchen kennt Ihr?
  • Welche Figuren kommen häufig in Märchen vor?
  • Welche Orte kommen häufig in Märchen vor?
  • Welche Gegenstände kommen häufig in Märchen vor?
  • Was passiert in vielen Märchen?

 

Zur Nachbereitung:

  • An welche Figuren erinnert Ihr Euch? Wie sahen sie aus? Was ist ihnen widerfahren?
  • Welche Orte kamen vor? Welchen Klang hatten die Orte?
  • Welche Sachen waren auf der Bühne? Wie sahen sie aus?
  • Was fehlt in der Geschichte?
  • Was ist Dein Lieblingsmärchen?
  • Welche Märchenfigur wärst Du gerne? Warum?

 

Übung für Kleingruppen / Familien

MEIN Märchen

Sucht 20 alltägliche Dinge bei Euch zu Hause, packt sie auf den Küchentisch und erzählt Eure Lieblingsmärchen damit! Salz- und Pfefferstreuer geben ein prima Königspaar her, die Käsereibe einen Soldaten und die Küchenschere kann tanzen wie eine Fee.

Zufrieden? Nehmt Eure Geschichte auf Video auf und schickt sie uns! Wir posten die besten Ergebnisse auf unserer Facebookseite!

Inspiriert von Forced Entertainment, Table Top:
https://www.youtube.com/watch?v=QXt_CJ7tRno
https://www.youtube.com/watch?v=JU4aXQI4ViI

Übung für Großgruppen / Klassen

Märchenbausatz

Material ~ drei Kärtchen für jedes Kind, ein Gefäß für die Kärtchen
Ziel ~ Geschichten gemeinsam erfinden

Nach einer Nachbesprechung der Inszenierung mit Hilfe der Beobachtungsfragen bietet es sich an, mit den Kindern selbst Geschichten zu erfinden. Tragen Sie zunächst zusammen, welche Figuren unbedingt in einem Märchen vorkommen müssen. Jedes Kind malt seine Figur auf ein Kärtchen. Welche Orte und Dinge kommen in Märchen vor? Auch diese werden von den Kindern auf jeweils ein Kärtchen gemalt. Die Kärtchen bilden den Märchenbausatz und werden in einen Topf geworfen (ggf. Karten beschriften, um sie wiederzuerkennen). Nacheinander nimmt jedes Kind ein Kärtchen aus dem Märchenbausatz und beginnt damit eine Geschichte zu erfinden und weiter zu erzählen. Die Spielleitung moderiert die Geschichte (Was passiert dann?) und fasst sie immer wieder und insbesondere am Schluss für die Kinder zusammen.

Download

Repertoirekarte
MÄRCHEN - 22.11.2016.pdf

fuchs & freund

Download

Repertoirekarte
FUCHS UND FREUND - 22.11.2016.pdf

Funkeldunkel Lichtgedicht

I will be famous

Download

Repertoirekarte
I WILL BE FAMOUS - 22.11.2016.pdf

Klassiker, sämtliche

Download

Repertoirekarte
KLASSIKER, SÄMTLICHE - 22.11.2016.pdf

Krabat

Download

Repertoirekarte
KRABAT - 22.11.2016.pdf

Magic Schaltwarte

Download

Repertoirekarte & Programmheft
GENERATOR - 22.11.2016.pdf
GENERATOR - Programmheft.pdf

On tradition: the young generation

Download

Repertoirekarte & Programmheft
GENERATOR - 22.11.2016.pdf
GENERATOR - Programmheft.pdf

Rübe

Vorwort

Liebe PädagogInnen, liebe Eltern,

das russische Volksmärchen „Das Rübchen“ ist wie kaum ein anderer Stoff mit der Geschichte des tjg. theater junge generationverbunden. Es wurde in zwei Inszenierungen 1971 und 1984 auf die Bühne gebracht, die vielen heutigen Eltern bzw. Großeltern, ErzieherInnen und LehrerInnen eindrücklich in Erinnerung geblieben sind. Deshalb waren auch einige von ihnen erstaunt darüber, dass die aktuelle Inszenierung „Rübe“ erst  für Kinder ab acht Jahre empfohlen wird. Denn die Struktur des russischen Märchens ist einfach: Ein Großvater pflanzt eine Rübe, die nicht aufhört zu wachsen. Schließlich braucht es eine ganze Familie samt Hund und Maus, um sie aus der Erde zu ziehen. Es bedarf also der Mitwirkung jedes Einzelnen, um die große Aufgabe zu bewältigen. In seiner aktuellen Bearbeitung des Märchens greift der renommierte Autor Ulrich Hub zwar das Grundmotiv der beständig wachsenden Rübe auf, setzt aber ganz neue Schwerpunkte. In seinem Stück sind sich – anders als im russischen Märchen – die Figuren keineswegs einig darüber, was mit der Rübe geschehen soll. Statt Solidarität entsteht erst einmal Konkurrenz und Streit. Hub erzählt davon, welche Mechanismen in einer Gruppe wirken, wenn jeder sich durchsetzen will, und wirft dabei zahlreiche Fragen auf, denen Kinder in ihrem Lebensalltag ständig begegnen, über die sie sich Gedanken machen und mit denen sie sich auseinandersetzen müssen: Wie kann ich Andere von meiner Meinung überzeugen? Ist das, was ich denke, auch gut für die Gruppe? Setzt immer der/die Stärkere seine/ihre Interessen durch? Kann Gewalt Konflikte lösen? Wer hält zu mir? Muss man teilen oder darf man auch alles für sich beanspruchen? All diese Fragen und Konflikte werden von den Figuren in der Inszenierung lautstark diskutiert und vehement ausgetragen. Auch die Hierarchien in der Gruppe verändern sich rasant: Wer eben noch den Ton angegeben hat, wird  im nächsten Augenblick kaum noch beachtet. Kinder ab acht Jahren kennen das aus der Schule und der Familie. Sie verstehen schnell, dass ihnen auf der Bühnen nicht psychologischen Figuren begegnen, sondern diese parabelhaft für bestimmte Typen und Mechanismen stehen. Und sie haben Vergnügen daran, den Gedanken und Argumenten, den Tricks und Gemeinheiten der Figuren zu folgen.

Die Inszenierung „Rübe“ ist für Kinder genau wie für Erwachsenen eine Einladung auf ein rasantes Gedankenkarrussel. Und am Ende erleben wir, dass es sich trotz Unstimmigkeit und Streit lohnt, nach Lösungen zu suchen - denn zusammen ist man eben weniger allein.

 

Ulrike Leßmann (Dramaturgin) & Anke Engler (Theaterpädagogin)

 

Beobachtungsfragen

Nutzen Sie folgende Fragen als Anregung für die Nachbereitung de
  • Den Figuren auf der Bühne lassen sich bewusst keine eindeutige Rollen zuordnen: Wie würdet Ihr die Akteure beschreiben und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander?
  • Welche Bedeutung hat die Rübe und was denkt Ihr: Wem gehört die Rübe?
  • An welche Kostüme erinnert Ihr Euch? Gab es ein besonders wichtiges Kostümteil?
  • Im Laufe der Inszenierung steigert sich die Anspannung zwischen den Agierenden und rund um die Rübe. Mit welchen Theatermitteln wird auf der Bühne Spannung erzeugt?

Übung für Großgruppen / Klassen

Das Schokoladen-Experiment

Art Übung zur Vorbereitung
Dauer ca. 45 Minuten
Anforderungen eine Tafel Schokolade
Ziel Besitzansprüche reflektieren


Die Inszenierung verhandelt anhand einer Rübe parabelhaft Fragen rund um Besitzanspruch, Macht und Zuschreibungen in einer Gruppe. In Vorbereitung auf einen Theaterbesuch ist es deshalb interessant auszuprobieren, wie in der Klasse selbst Entscheidungen verhandelt und getroffen werden. Im folgenden Experiment lässt sich eine Entscheidungsfindung spielerisch lustvoll simulieren und besprechen.

Schenken Sie den SchülerInnen eine Tafel Schokolade, die deutlich zu klein ist, als dass alle ein gleich großes Stück bekommen könnten. Geben Sie der Gruppe dann 10 Minuten Zeit, um ganz ohne erwachsene Moderation oder Intervention mit der Schokolade das zu tun, was die Kinder für richtig erachten. Geben Sie keine weiteren Regeln oder Beschränkungen mit in die Diskussion, sondern beobachten Sie, was passiert, wenn Sie die Schokolade einfach in die Mitte des Stuhlkreises legen.

Im Anschluss an die zehn Minuten wird dann über einige Fragen gesprochen, ohne dass einzelne Kinder für ihr Verhalten zurechtgewiesen werden. Es geht bei diesem Experiment um die Besprechung von Gruppenstrategien und Argumentationen.

Was hätte man mit der Schokolade grundsätzlich alles tun können?

Wie seid Ihr zu Eurer Entscheidung gekommen?

Welche verschiedenen Möglichkeiten habt Ihr in Betracht gezogen?

Wer ist mit dem Ergebnis zufrieden? Wer nicht?

Was hättet Ihr Euch gewünscht?

Wem gehört(e) die Schokolade?

Im Anschluss an den Vorstellungsbesuch kann später die eigene Erfahrung aus dem Experiment mit den Strategien und Lösungen der Figuren abgeglichen und besprochen werden.

 

Links

Rübenküche

In Ulrich Hubs „Rübe“ können sich die Figuren nicht einigen, was sie mit bzw. aus der Rübe machen wollen. Die SchauspielerInnen der Inszenierung müssen sich zum Glück nicht einig werden. Denn jedeR von ihnen, würde die Rübe anders nutzen. Hier eine Zusammenstellung ihrer Empfehlungen:

 

Ulrich Hub (Regisseur) mag Karottensuppe mit Ingwer. Besonders gerne isst er sie, wenn sie scharf ist. http://www.chefkoch.de/rezepte/1282011233576801/Feine-Ingwer-Moehren-Suppe.html

Gregor Wolf (Fitz) isst Rüben am liebsten als Steckrübeneintopf. http://www.kochbar.de/rezept/481302/Wrukeneintopf-nach-Uroma-Heedfeld.html

Judith Nebel (Pip) mochte schon als Kind Rübensirup auf ihrem Brot. Selber machen kann man den Sirup auch. http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/einlegen/ruebensirup/zuckerruebensirup.htm

Babette Kuschel (Laska) isst Rüben am liebsten mit Nudeln. https://www.swissmilk.ch/de/rezepte/LM200303_37_b/rueebli-nudeln/

Susann Weiland (Jojo) liebt Kuchen. Deshalb empfiehlt sie, aus Rüben einen Rübenkuchen zu backen. http://meinleckeresleben.com/tag/rote-rueben-kuchen/

Carlotte Mednansky isst Rüben auch gerne süß. Sie backt aus ihnen Cupcakes. http://www.aentschiesblog.com/2012/10/mohren-cupcakes.html

Moritz Stephan (Egor) mag Rüben zwar sehr, kann aber keine essen, weil er eine Rübenallergie hat. Deshalb würde er aus einer Rübe eine Laterne schnitzen. http://www.familienleben.ch/freizeit/basteln/raebeliechtli-schnitzen-bastelanleitung-und-bildergalerie-1226

Download

Repertoirekarte
RÜBE - 22.11.2016.pdf
PDF
Rübe.pdf

Video

Ulrich Hub im Gespräch
Rübe Begleitmaterial

Übung für Kleingruppen / Familien

„Wem gehört die Rübe?“

Das Gedankenkarussell der Inszenierung kreist um Recht und Anspruch, um Besitz und Ideen für die Zukunft in einer Gemeinschaft. Wem gehört die Rübe denn nun wirklich? Wessen Ideen sind am überzeugendsten und was wäre gut für die Gruppe, die Einzelnen und die Rübe?

Philosophieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind im Anschluss an den Theaterbesuch darüber, wer von den Figuren ihrer Meinung nach den größten Anspruch auf die Rübe und wer die klügste Idee hatte. Vergeben Sie dazu gemeinsam Punkte von 1-6 an die Figuren.

1 = das kleinste Recht über die Rübe zu bestimmen
7 = das größte Recht über die Rübe zu bestimmen

1 = die beste Idee
7 = die schlechteste Idee

 

Figur

 

Wer hat das Recht zu bestimmen?

(1-7)

 

Wer hat die

beste Idee?

(1-7)

 

 

Hier sind wir

uns nicht einig:

 

Pip

 

 

 

Gleb

 

 

 

Jojo

 

 

 

Fitz

 

 

 

Lou

 

 

 

Egor

 

 

 

Laska

 

 

 

 

Zum Weiterphilosophieren:

Wann wäre der beste Zeitpunkt gewesen, die Rübe zu ernten? Und lassen sich die Argumentationsstrategien der Figuren auf Ihre eigene Familie übertragen? Wer nimmt gern eine Position ein wie Fitz – oder wie Egor? Wer wären Sie vielleicht selbst in der Diskussion um die Rübe gewesen?

Grundlagentext

Folgende Texte empfehlen wir zur weiteren Lektüre

Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff

Vorwort

Zur Inszenierung

Für 70 Prozent aller Jugendlichen ist Strom aus erneuerbaren Energien wichtig, 59 Prozent aller Jugendlichen haben sich schon für den Klimaschutz persönlich engagiert, 92 Prozent aller Jugendlichen halten die Energiewende für richtig. Die Themen Umwelt, Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen weit oben auf der Agenda für Jugendliche. (vgl.: 17. Shell Jugendstudie, 2015)

So ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten Jahren verstärkt Romane zu diesem Komplex in den Buchläden zu finden sind. Eines dieser Bücher ist der 191-Seiten-starke Roman des amerikanischen Bestseller-Autors Louis Sachar („Löcher“). In „Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff“ beschreibt der Autor einen selbstgemachten biologischen Super-GAU durch ein Forschungslabor und wie sich das alltägliche Leben von Tamaya, Chad, Monica und Marshall verändert, aber auch wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mit diesem Problem umgehen und die Medien berichten.

In der Theaterfassung und der Inszenierung verdichtet Regisseur Ronny Jakubaschk das Personal des Romans auf vier junge SchauspielerInnen, die in die Rollen der Jugendlichen schlüpfen. Vier ältere Kolleginnen spielen mehrere Figuren und stehen somit den Jugendlichen in ihren Funktionen von Schulleiterinnen, Ärzten, Senatoren, Rechtsanwältinnen gegenüber. Die Inszenierung stellt Fragen nach dem Umgang mit biologischer Forschung, wirtschaftlichen Profiten, politischen Interessen und danach, wie der einzelne Mensch sich verhält, im speziellen Fall: Jugendliche gegenüber erwachsenen EntscheidungsträgerInnen.

Beobachtungsfragen

Nutzen Sie folgende Fragen als Anregung für die Vor- und Nachber

Zur Vorbereitung

  • Was ist Zellteilung?
  • Was ist eine Mutation?
  • Welche (Umwelt-)gefährdenden Technologien kennt Ihr?
  • Sollte man Eurer Meinung nach daran weiterforschen oder diese lieber verbieten?
  • Was würdet Ihr tun, wenn Ihr einen Umweltskandal entdecken würdet?

 

Zur Nachbereitung

  • Welche Figuren gab es? Wie hießen sie? Welche Eigenschaften hatten sie?
  • Wie sah die Bühne aus?
  • Wie hat sie sich im Laufe der Inszenierung verändert?
  • Welches Farbkonzept konntet Ihr auf der Bühne erkennen?
  • Wie wurde der Wald dargestellt?
  • War es richtig, dass Tamaya alleine in den Wald gegangen ist?
  • Was hätte sie noch tun können?
  • Angenommen, Ihr könntet entscheiden, ob an „Biolen“ weitergeforscht werden soll, wie würdet Ihr entscheiden? Sammelt Pro- und Contra.

 

 

 

 

Übung für Kleingruppen / Familien

Schrottskulpturen, die Weltprobleme lösen

Art

Nachbereitung des Theaterbesuchs

Dauer

45 Minuten

Anforderungen

Aussortierte (Schrott-)Dinge, wie Spielzeug, Verpackungen, Elektrogeräte; eine Heißklebepistole

Ziel

Utopien für Weltprobleme entwickeln, in eine Skulptur verwandeln

Tauschen Sie sich darüber aus, welche großen Weltprobleme es gibt und sammeln Sie diese. Wie könnte die Lösung eines dieser Weltprobleme in Form einer Erfindung aussehen?

Sichten Sie die aussortierten Dinge und basteln Sie daraus mit Hilfe einer Heißklebepistole  eine Weltproblemlösungsschrottskulptur!

 Beispiele:  Weltkatastrophenbrille und Waffen-Vernichter

  

Übung für Großgruppen / Klassen

Ressourcenporträt

Art

Nachbereitung des Theaterbesuchs

Dauer

45 Minuten

Anforderungen

Smartphones mit Videofunktion

Ziel

über Ressourcen reflektieren, künstlerische Videominiaturen dafür finden

Stellen Sie Ihrer Klasse zunächst folgende Frage: Von welcher (Energie-) Ressource der Erde glaubt Ihr, dass sie weniger werden wird?

Stellen Sie den SchülerInnen folgende Aufgabe: Entscheidet Euch für eine dieser Ressourcen und versucht sie für ein „Archiv der verschwindenden Ressourcen“ filmisch für nachfolgende Generationen einzufangen.

Links

Vertiefungstexte

Das Nachhaltigkeitsbarometer 2015 von Greenpeace hat in seiner Studie Jugendliche zu ihren Meinungen, ihrem Engagement befragt. Hier in Kurzform die Ergebnisse des äußerst ausführlichen Katalogs:

bit.ly/tjgnachhaltigkeitsbarometer

 

Auch in der 17. Ausgabe der Shell Jugendstudie von 2015 ist das Thema „Umwelt und deren Schutz“ ein wichtiges Thema:

bit.ly/tjgshellstudie

 

„Jugendliche lieben es erschreckt zu werden.“  Der Autor Louis Sachar im Interview zu seinem Roman:

bit.ly/tjgsachar

Strumpfunterhosenhemdkrempelei

The Season

Download

Repertoirekarte
THE SEASON - 22.11.2016.pdf

Video

Bernd Sikora zu den musikalischen Besonderheiten
The Season Begleitmaterial

Beobachtungsfragen

Nutzen Sie folgende Fragen als Anregung für die Nachbereitung
  • Was verbindet Bär, Biber und Hase? Welche Charaktereigenschaften haben die unterschiedlichen Tiere und welche Rolle nehmen sie in der Freundesbande ein?
  • Tina spricht eine andere - uns fremde – Sprache. Trotzdem kann sie sich z.T. mit den Waldtieren verständigen. Habt auch Ihr einzelne Worte erkannt? Könnt Ihr sie übersetzen?
  • Wie würdet Ihr das Verhältnis zwischen Puppen und PuppenspielerInnen beschreiben?
  • Jedes Instrument des kleinen Orchesters hat in der Musik eine eigene Funktion. Welche Instrumente waren zu hören? Welche Klangfarbe und Atmosphäre verbindet Ihr mit den verschiedenen Instrumenten?

Übung für Großgruppen / Klassen

Sprachspiele

Verständigen Sie sich mit der Gruppe zu den Beobachtungen zu Tinas Sprache und der Frage, wie sie mit den Waldtieren kommunizieren kann.

Machen Sie anschließend ein Experiment. Teilen Sie die Klasse in mehrere kleine Gruppen auf. In jeder Gruppe gibt es nun eine „Tina“, die neu in die Gruppe kommt. Die Tina-Figur sollte einen vorher von Ihnen festgelegten Sachverhalt versuchen an die Gruppe zu vermitteln ohne Gesten oder Worte zu benutzen, die in unserem Kulturkreis eindeutig zu identifizieren sind.

Folgende Sachverhalte bieten sich an: Das Gebäude, in das ich gerade gekommen bin, ist sehr schön. Ihr seht freundlich aus. Wer seid ihr?

Jede Gruppe sollte sieben bis zehn Minuten Zeit bekommen, um das Experiment vor den anderen durchzuführen.

Lassen Sie die SchülerInnen schließlich aus der Außen- und Innensicht beschreiben, welche Probleme, aber auch welche Chancen aufgetreten sind. Lassen Sie Vermutungen dazu anstellen, wie zwischenmenschliche Kommunikation funktioniert. Auf was achten wir? Welche Zeichen nehmen wir wahr und wie interpretieren wir sie? usf.

Übung für Kleingruppen / Familien

Klingende Wälder

Der musikalische Leiter der Inszenierung, Bernd Sikora, wollte den Spielort „Wald“ hörbar machen und entschied sich, als ein Percussionelement auf einzelne Töne gestimmte Steine ins Orchester einzubeziehen.

Versuchen Sie ihrerseits auch einmal bei einem Spaziergang den Wald zum Klingen zu bringen.

Gehen Sie auf die Suche nach offensichtlichen und versteckten Geräuschen, die durch klopfen, reiben oder scharren erzeugt werden können. Kann sich ein Rhythmus ergeben? Können natürliche Geräusche als Impulsgeber aufgenommen werden und in ihren Klang des Waldes einbezogen werden?

Spielen Sie, entdecken Sie, musizieren Sie!

Schließlich ergibt sich vielleicht ihr ganz eigenes Tina-Lied, das Sie in die Welt tragen können.

Grundlagentext

Das Musical als eigenständige Kunstform

von Ulrike Leßmann


Elemente des Musicals
Die Bezeichnung „Musical“ ist eine aus dem Englischen stammende Kurzform für „Musical Drama“, „Musical Comedy“ oder „Musical Play“ und meint jeweils ein Drama, eine Komödien oder eine Schauspiel, das durch die Komponente Musik ergänz wird.
Unter „Musical“ versteht man eine Inszenierung, die Schauspiel mit gesanglichen, tänzerischen und musikalischen Live-Elementen ergänzt bzw. von ihnen geprägt wird. Schon das Singspiel oder die Opera buffa/Komische Oper nutzten seit dem 18 Jahrhundert diese künstlerischen Mittel und das Spektrum wurde ab dem 19. Jahrhundert noch um das Genre Operette ergänzt.


Entwicklung des eigenständigen Genres

Das Musical ist jedoch keine Weiterentwicklung dieser Strömungen, sondern ein eigenständiges Genre, das neue Publikumsbedürfnisse befriedigen sollte und auf neue Modeströmungen im späten 19. Jahrhundert reagierte. Seine Entwicklung ist eng an die Entwicklung New Yorks und besonders des Broadway im späten 19. und im frühen 20. Jahrhundert geknüpft.

Die Stadt war ein Schmelztiegel für Einwanderer aus ganz verschiedenen Regionen der Welt, die alle ihre eigenen Musiktraditionen in das Leben der Stadt einbrachten. So entstand eine neue Unterhaltungsform, die Elemente des Blues, des Jazz, Swings, der Countrymusik und Versatzstücke des Pariser Varietees und aus der Londoner Revue aufgriff und zusammenführte. Das Musical setzte sich immer mehr von der europäisch geprägten Operette ab und brachte ein ganz spezifisch amerikanisch geprägtes Lebensgefühl zum Ausdruck.


Die Funktion der Musik im Musical 

Nachdem die ersten Musicals Musik eher als Nummern in die Handlung integrierten, entstanden ab den 1920ern Musicals, in denen Musik, Tanz und Sprache eine Einheit bildeten, die dem Zweck diente, eine Geschichte zu erzählen. Die Entwicklung des Tonfilms gab dem Musical einen zusätzlichen Popularitätsschub, weil Filmproduktionen wie „Ein Amerikaner in Paris“ oder „Singin in the Rain“ opulente Ausstattung mit technischer Perfektion verbanden. Inhaltlich blieben die Musicals am Broadway aber gesellschaftskonform unterhaltend; Gesellschaftskritik und Konflikte spielten keine Rolle. Erst Mit „West Side Story“ von Leonard Bernstein begann 1957 eine Politisierung des Musicals, das sich zunehmend an eine jüngere Generation richtete und zur Entwicklung des Rock-Musicals in London und den USA führte. In diesen Musicals – wie z.B. „Hair“(1967) oder „Jesus Christ Superstar“(1971) ­ – die stark von den Veränderungen in der Musikszene der 1960er Jahre beeinflusst waren, wurde oft ganz auf gesprochene Dialoge verzichtet und die Musik schaffte einen lückenlosen Zusammenhang.


Das zeitgenössische Musical
Die großen zeitgenössischen Musicals wie „König der Löwen“ oder „Hamilton“ sind nicht auf eine bestimmte Musikrichtung festgelegt. Es sind durchkomponierte Musiktheaterproduktionen, in denen die Showelemente immer größere Bedeutung haben. Für diese sind sehr aufwendige technische Rahmenbedingungen nötig. Oftmals werden deshalb für die Produktionen eigene Theaterhäuser gebaut, die ganz auf die Bedürfnisse der Produktion ausgerichtet sind und in denen die Musicals dann über Jahre hinweg gespielt werden.

 

Socalled: Ein künstlerischer Grenzgänger

von Ulrike Leßmann

Der kanadische Künstler Josh Dolphin lässt sich nicht gerne auf eine Kunstform festlegen. Er bezeichnet sich selbst als Pianist, Akkordeonist, Produzent, Journalist, Fotograf, Filmemacher, Zauberer, Cartoonist, Puppenbauer und Hip Hopper und hat so unterschiedliche Projekte wie Kochbücher, Kunstfilme oder Puppen-Gangster-Opern realisiert. Bekannt ist er unter seinem Künstlernamen „Socalled“ aber vor allem als Interpret und Produzent von auf jüdischen Liedern basiertem Hip Hop.

Der aus Montreal stammende Künstler wurde in Ottawa geboren und stammt aus einer jüdischen Familie. Jüdische Musik spielte in seiner Familie allerdings keine große Rolle und in seiner Jugend begeisterte sich Socalled nur für Hip Hop. Jüdische Musik interessierte ihn erst seit seinem Studium. Seither beschäftigt ihn der Einfluss kultureller Traditionen auf zeitgenössische Kunst und das moderne Leben. Socalled sieht sich als Teil einer großen internationalen Musikergemeinde. Immer wieder holt er KollegInnen aus verschiedenen Musikrichtungen und Generationen für Projekte und Konzerte zusammen.

Links

Videomaterial von Socalled

In diesem Clip thematisiert Socalled humorvoll den Umgang mit jüdischen Traditionen:
https://www.youtube.com/watch?v=N_QZNtflyJA

In diesem Clip von Socalled sieht man viele seiner selbstgebauten Puppen. Aus dieser Gruppe stammen auch die Puppen, für die er die Uraufführung von „The Season“ 2013 in Montreal schrieb. https://www.youtube.com/watch?v=koEp2OT6SGI

Vorwort

Liebe PädagogInnen, liebe Eltern,

„Wann spielt ihr mal wieder ein Musical?“ ist eine Frage, die uns in den letzten Jahren häufiger gestellt wurde. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit „The Season“ ein Musical gefunden haben, dass Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Vergnügen bereiten kann. Einerseits bietet die Geschichte Anknüpfungspunkte für alle Generationen: Es gibt eine „coole“ Bande von Waldtieren, die zusammen durch dick und dünn geht, eine herzergreifende Liebesgeschichte über Sprachgrenzen hinweg und es wird die drängenden gesellschaftliche Frage verhandelt, ob wir unseren Wohlstand teilen wollen und wie viel Fremdheit wir alle bereit sind auszuhalten.

Die Musik des Kanadiers Socalled verarbeitet verschiedenen Stilrichtungen wie Pop, Hip Hop, Klezmer und Jazz zu einem ganz eigenen Sound, der unabhängig vom Alter ZuschauerInnen mit ganz unterschiedlichem Musikgeschmack gefallen kann. Für die Sphäre des Weltall hat sich der musikalische Leiter Bernd Sikora ein neues Instrument einfallen lassen, das das Orchester nun um die außerirdischen Klänge ergänzt.

Für das tjg. ist es zudem etwas ganz Besonderes, zur Eröffnung des Kraftwerk Mitte unser Puppentheaterensemble auf der Großen Bühne zu präsentieren. Es ist  ein Signal dafür, dass im neuen Theaterbau die Sparten auf all unseren Bühnen vertreten sein werden und in „The Season“ kann man nun erleben, mit welcher Kraft es den Puppen von Hagen Tilp gelingt, den großen Raum zu füllen.

 

Ihre
Ulrike Leßmann (Dramaturgin) & Karen Becker (Theaterpädagogin)

viel|leicht

Download

Repertoirekarte & Programmheft
GENERATOR - 22.11.2016.pdf
GENERATOR - Programmheft.pdf