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Nachhaltigkeit

Die AG Nachhaltigkeit stellt sich vor

Unsere AG hatte ihre erste konstituierende Sitzung am 1. Juli 2021. Zuvor wurden wir seit der Spielzeit 2019 – 2020 in einzelnen Projekten und mehreren Workshops von dem in Dresden ansässigen Sukuma arts e.V. über zwei Jahre im Rahmen des Projektes „Nachhaltigkeit unternehmen!“ zum Thema Nachhaltigkeit begleitet. Seit Beginn der Spielzeit 2021 – 2022 treffen wir uns regelmäßig analog und digital, planen Projekte, schmieden Pläne und machen auf uns aufmerksam.

Einer unserer Hauptgedanken ist: Kreativität muss sich auch an Nachhaltigkeitskriterien messen lassen.

  • Wir arbeiten am Entwickeln eines neuen Problembewusstseins im Sinne der Nachhaltigkeit.
  • Wir wollen daraus resultierende Verantwortlichkeiten wahr- und übernehmen.
  • Wir suchen nach Lösungen.
  • Wir schaffen daraus neue Werte.

Unsere übergreifenden Ziele:

1. Die Intensivierung, Kooperation und Vernetzung mit anderen städtischen und überregionalen Kultureinrichtungen für gemeinsames Handeln, sowie mit der Technischen Universität Dresden und anderen forschenden Institutionen und Gruppen im Sinne der Weiterbildung und Kompetenzerweiterung sowie mit den Materialtauschplattformen Konglomerat Dresden, Materialvermittlung Zündstoffe, Das depot Leipzig und anderen.

2. Ein erster Klimagipfel mit möglichst vielen soziokulturellen Einrichtungen/Institutionen Dresdens soll am Ende der Spielzeit stattfinden.

3. Nachhaltigkeit am eigenen Arbeitsplatz mit Außenwirkung auf Stadt und Gesellschaft

4. Wir suchen intensiv nach Wegen, das Kraftwerk Mitte baldmöglichst klimaneutral aufzustellen.
Dazu gibt es viele Vorschläge, z.B.

  • das Begrünen der Fassade und der Außenanlagen
  • Bühnenbilder und Kostüme aus nachhaltigem Material und mehrfach verwendbar herzustellen
  • die Gebäudereinigung nachhaltig zu ökonomisieren, Müll zu reduzieren
  • nachhaltige Energieversorgung anzuregen und Strom zu sparen
  • Ernährung, insbesondere Kantine
  • respektvoller Umgang mit allen Ressourcen einschließlich der Arbeitskraft/ Arbeitszeit aller Mitarbeiter*innen.
  • Kommunikationswege verkürzen und vereinfachen

Was haben wir bereits erreicht?

  • Die Inszenierung „Tiere essen“ wurde nachhaltig erarbeitet, beschäftigt sich inhaltlich mit einem unserer Themen und ist bei Publikum und Mitarbeitenden ein voller Erfolg geworden, auch dank neuer Strukturen in den Technik-, Herstellungs-, Arbeits- und Planungsprozessen.
  • Unsere Wahrnehmung ist, dass durch die Thematisierung von Nachhaltigkeit das Bewusstsein in der Belegschaft bereits spürbarer geworden ist.
  • Nur ein Beispiel: Veganes und Bio-Essen ist nach dem Begleitprozess zur Inszenierung „Tiere Essen“ im Kantinenangebot und wird von allen begrüßt.
  • Übrigens: Seit Jahrzehnten sind mit Unterstützung der Stadt Dresden unsere Theaterkarten gleichzeitig Tickets für den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) für den Tag der Vorstellung.
  • Diesem guten Beispiel können nun endlich auch einige weitere Einrichtungen, wie z.B. das Staatsschauspiel Dresden, folgen.
  • Das spart Papier, Benzin, Energie und Geld. Wir werten das als Erfolg!
  • Die Vernetzungen und der Austausch mit der Staatsoperette, dem Staatsschauspiel, dem Kulturzentrum Hellerau, der TU Dresden, dem Deutschen Hygienemuseum haben begonnen
  • in Materialkreislauf-Plattformen sind wir aktiv geworden
Wir und unsere Untergruppen:
  • Materialkreisläufe: Torsten Gaitzsch (Leitung Werkstätten), Falk Piatek (Tischlerei/ Werkstätten), Laura Sanwald (Puppenbau Werkstatt), Babette Kuschel (Schauspielerin)
  • Außengelände: Lutz Hofmann (Technischer Direktor), Susan Weilandt (Schauspielerin), Ulrike Schuster (Puppenspielerin)
  • Facility Management: Ulrike Leßmann (Chef-Dramaturgin), Beate Ficker (Schneiderei), Falk Piatek (Tischlerei/ Werkstätten)
  • Text: Andra Born (Dramaturgin), Paul Lonnemann (Schauspieler), Babette Kuschel (Schauspielerin)
  • Ernährung: Sophia Keil (Theaterpädagogin/ Leiterin), Paul Lonnemann (Schauspieler)